Studentische Weiterbildung und der 1. Präsenztag!

Am 14.08.14 ging unser studentisches E-Learning-Team auf reisen! Wir sind in aller Frühe aus dem Bett gefallen und dann schnell zum Zug geeilt. Frankfurt/Oder liegt zwar keine Weltreise entfernt, aber wenn um 10 Uhr der Ernst losgeht, können 2 Stunden Bahnfahrt schon etwas ausmachen. :)

Eins vorweg: Es hat sich gelohnt! Nur für den Fall, dass ihr euch fragt, worum es eigentlich geht: Die studentischen E-Learning-Teams der FH Potsdam, der TH Wildau, der BTU Cottbus und der Europa Universität Viadrina besuchen im August und September 2014 eine Weiterbildung zur studentischen E-Learning-Berater/innen. Falls ihr dazu nähere Infos wünscht, schaut doch einfach auf unserer Webseite vorbei.

Mit 18 studentischen Berater/innen fiel die Weiterbildung diesmal ziemlich groß aus. Es galt also sich eine Menge neue Gesichter zu merken. Zum Glück gab es Namensklebeschilder! Unsere Lehrenden begannen mit einer Einführung in das Thema E-Learning. Wie kommt man eigentlich darauf studentische Berater/innen einzusetzen? Das Ziel eine kontinuierliche Lehrendenbetreuung an unserer jeweiligen Hochschule durchzuführen, gab also den Anstoß. Darauf werden wir in unserer Fortbildung jetzt vorbereitet. Mit kleinen interaktiven Aktivitäten und einer Fragerunde mit bereits seit längerem Tätigen studentischen Berater/inne/n, war der Vormittag recht ausgefüllt und gab uns die ersten Möglichkeiten sich untereinander kennenzulernen. In der Mittagspause im herrlichen Sonnenschein ist dieser Schnappschuss entstanden, den wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:

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Anschließend lernten wir durch eine kleine, informelle Führung die unmittelbare Umgebung der Viadrina kennen. Nach diesem Ausblick erholt ging es dann ans Eingemachte. Die Moodle Einführung und die ersten Übungsaufgaben brachte uns Teilnehmenden die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Moodle näher. Das E-Learning-Team der FH Potsdam lernte zwar wenig Neues in dieser Einheit (wir arbeiten ja schon seit 2 Monaten im E-Learning-Team), doch war es interessant und witzig, mit den anderen zusammen die Lösung der jeweiligen Aufgaben zu erarbeiten. Bald schon wurden wir mit unseren (doch recht reichlichen) Übungsaufgaben für die Online-Phase unser Fortbildung bis zum nächsten Treffen an der BTU Cottbus entlassen. Insgesamt ein sehr kommunikativer und kompetenzenfördernder Tag für uns Potsdamer!

Nicole Tielker, studentische Beraterin im E-Learning-Team Potsdam

 

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Abstimmungssysteme

ARS-PINGO„Wie Abstimmungssysteme?“ und „Warum brauchen wir so etwas an unserer FH Potsdam?“, das waren die häufigsten Fragen, die mir entgegen gestellt wurden, als ich ein paar meiner Kommilitonen zu dem Thema Abstimmungssysteme befragt habe.

Anscheinend ist das Thema Abstimmungssysteme unter den Studierenden noch nicht so verbreitet, wie anfangs von unserem Team angenommen. Wenden wir uns erstmal der Frage nach dem „Warum?“ zu.

Warum also ein Abstimmungssystem in den Lesungen der FH Potsdam verwenden? Wer sich bereits mit dem Thema beschäftigt und mal „gegooglet“ hat, der wurde sicher auf Wikipedia fündig. Dort fallen die Schlagworte: „anonyme Abstimmungen“, „mobile Endgeräte (z.B. Smartphone)“ und „drahtlose Übertragung in die Abstimmungssoftware und sofortige Projektion“ ins Auge. Dem Einen mögen jetzt die Augen glänzen, dem Anderen sich vor Schreck die Haare sträuben.

Dabei bieten die Abstimmungssysteme dem Lehrenden eine Möglichkeit zur anonymen Wissenskontrolle der Studierenden. Mit Hilfe von vorher erstellten Fragen, können die Lehrenden die Studierenden abfragen und auf nicht verstandene Lesungsinhalte erneut eingehen. Dies geschieht alles synchron und in Echtzeit zur Lesung, sodass die Effizienz, im Punkt der Flexibilität der Lehre gehoben werden kann.

Den Studierenden ermöglicht die Anonymität, die Möglichkeit zum Thema Fragen zu stellen und so diese direkt, vom Lehrenden/in, beantwortet zu bekommen, auch bei simplen Verständnisfragen.

Abstimmungssysteme verfügen über viele Funktionen (Livefeedback, Abstimmungen, Studierende können anonym Fragen stellen, u.v.m.), verschiedene Fragetypen (ja/nein Fragen, Multiple-Choice, u.ä.), sogar PDF-Berichte kann man sich als Dozent/in bequem per Mail ausgewertet und übersichtlich zu schicken lassen. Die Abstimmungssysteme sind leicht zu bedienen und recht übersichtlich zu erstellen für den Dozenten.

Doch genauso viele Pros man für Abstimmungssysteme hat, kann man auch Contras finden. So gibt es bei einigen zu wenige Funktionen und Fragetypen, auch kann es passieren, dass die PDF-Dateien beschädigt/unvollständig per Mail zugesendet werden. Auch der Preis bei einigen Abstimmungssystemen ist ein großes Contra.

Als Fazit ist zu sagen, dass die meisten Contras bei Abstimmungssystemen daher kommen, dass die in der Regel noch in ihren Kinderschuhen stecken und ein wenig Weiterentwicklung gefragt ist, doch vielen ist der stetige Fortschritt anzusehen und als positiv zu bewerten. Wir werden euch weiterhin auf dem Laufendem halten und Fortschritte der Systeme, sowie Fortschritte an der FH Potsdam mit den Abstimmungssystemen hier auf dem Blog posten.

Ein Expertenvortrag mit didaktischen Beispielen können Sie sich hier anschauen:

http://uni-potsdam.de/agelearning/wp-content/uploads/2014/Forum_eLearning_Mai2014/Forum_elearning.html

Wenn es noch weitere Fragen oder Anmerkungen zu diesen Thema gibt, dann wendet euch bitte an unser E-Learning-Team. Wir sind im Annex Gebäude auf dem Campus Kiepenheuerallee, oder im Internet auf der FH Potsdam Homepage zu finden!

 

Christian Sindram, studentischer E-Learning-Berater an der FH Potsdam

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Individuelle Förderung Studierender

Eine bekannte und viel genutzte Funktion der Lernplattfom Moodle ist das Wiki. Viele Lehrende greifen auf diese Funktion zurück, um kurs-interne Angelegenheiten gemeinsam mit allen Studierenden zu bearbeiten.<
Das Wiki kann jedoch auch bei der individuellen Förderung der Kursteilnehmer/innen hilfreich sein. Hierzu besteht die Möglichkeit, ein „persönliches Wiki“ zu erstellen.

Was meint ein „persönliches Wiki“?bild

Nur der oder die Lehrende und der einzelne Studierende kann dieses Wiki einsehen und/oder bearbeiten.

Wozu ist ein „persönliches Wiki“ gut?

Mit einem „persönlichem Wiki“ können beispielsweise folgende Szenarien ermöglicht werden:

  • Lerntagebuch: Mit einem Lerntagebuch können Studierende ihren Lernfortschritt dokumentieren. Hierbei können auch Einzelseiten erstellt werden, die die (lern-)wichtigen Informationen zu einem Thema zusammenfasst. Ein Lerntagebuch fördert die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Reflexion des eigenen Lernprozesses. Dem Lernenden wird verdeutlicht, dass er/sie selbst für sein/ihr Lernen verantwortlich ist. Der Lehrende kann den Lernprozess mit unterstützenden Fragen begleiten und Rückmeldungen geben.
  • Protokolle einzelner Sitzungen: Durch das Protokollieren einzelner Sitzungen können die Studierenden die Sitzungen in eigenen Worten wiedergeben und dies somit leichter lernen. Das Einstellen ins Wiki ermöglicht den Studierenden eine gut strukturierte und zusammengefasste Übersicht über ihre Protokolle.
  • Praktikumsmappe: Ein Wiki als Praktikumsmappe ermöglicht sowohl den Studierenden als auch dem Lehrenden den Vorteil der besseren Übersichtlichkeit und Bearbeitung möglicher Dateien zum Praktikum. Darüber hinaus kann der Praktikumsbericht direkt im Wiki erstellt werden.
  • Studentische Lehrvorbereitung: In manchen Kursen bereiten Studierende selbst eine komplette Unterrichtsstunde vor. Studierende können Ideen, Vorschläge und Übungsaufgaben in dem persönlichem Wiki festhalten und der Lehrende gibt zu allen Vorschlägen ein Feedback.
  • Aufgabenbearbeitung: Die Bearbeitung von mehreren Aufgaben kann direkt im Wiki erfolgen, so hat der Lehrende eine Übersicht über absolvierte Übungsaufgaben. Idealer wäre in Moodle die Aktivität „Aufgaben“ zu nutzen.
  • Persönliche Notizen: Die Studierenden können ihre persönlichen Nutzen zu der Lehrveranstaltung direkt im Moodle-Kurs festhalten. Dies ist besonders bei reinen Online-Kursen sinnvoll, um den Ort des Lernens nicht verlassen zu müssen.

Wie wird ein „persönliches Wiki“ eingerichtet?

Vorab sollte die Einstellung „Gruppen“ und ihre jeweilige Auswirkung auf ein Wiki betrachtet werden. Bei keiner Gruppeneinteilung im Kurs können die Bearbeitungsrechte des Wiki auf alle Teilnehmer/innen übertragen werden. Alle Teilnehmende können in einem Wiki gemeinsam arbeiten. Bei getrennten Gruppen können, die Teilnehmer/innen nur das Wiki ihrer eigenen Gruppe einsehen und bearbeiten. Sichtbare Gruppen erlauben es den Teilnehmenden ihr eigenes Gruppenwiki zu bearbeiten und die Wikis aller anderen Gruppen einzusehen, aber nicht zu bearbeiten.

Durch das Moodle an der FH Potsdam können Lehrende sehr einfach das persönliche Wiki in der Lehre verwenden. Der Lehrende erstellt ein Wiki unter dem Pfad „Kurs-Administration – > Bearbeiten einschalten – > Material oder Aktivität anlegen“. Dann wird die Aktivität „Wiki“ ausgewählt. Folgende Einstellungen für das Wiki werden nun getroffen: Ein Name und eine Beschreibung werden für das Wiki festgelegt. Dies kann beispielsweise „Lerntagebuch“ und „Hier können Sie ihr Lerntagebuch führen“ sein. Wichtig ist nun, den „Wikimodus“ auf „Persönliches Wiki“ zu stellen. Damit die Teilnehmer/innen ihr Wiki bearbeiten können, muss unter „Weitere Moduleinstellungen“ der „Gruppenmodus“ auf „Keine Gruppen“ gestellt werden. (Dies ist meist die Voreinstellung). Nach der Speicherung des Wikis können die Studierenden ihre eigenes Wiki sehen und bearbeiten und der Lehrende kann mit Hilfe eines Drop-Down-Menüs die Wikis jedes Studierenden einsehen, bearbeiten und kommentieren.

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Jobs für Studierende im Bereich E-Learning

Studentische E-Learning-Beraterinnen

Studentische E-Learning-Beraterinnen

wir, das zentrale E-Learning-Team der FH Potsdam, suchen zum 05.05.2014 drei Studierende für die Mitarbeit bei der Beratung und Unterstützung von Hochschullehrenden und Studierenden beim Einsatz digitaler Medien in ihrer Lehre. Die Tätigkeit ist abwechslungsreich und Sie arbeiten in einem engagierten Team. 

Weitere Informationen finden sich auf dieser Webseite oder in dieser PDF-Datei.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 15.04.2014 per Mail an Dr. Martina Mauch, mauch(AT)fh-potsdam.de.

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Online-Peer Feedback als Baustein forschenden Lernens

peer-groupDas E-Learning-Team der Fachhochschule Potsdam stellte in Kooperation mit dem Projekt “FL² Forschendes Lernen – Lehrende Forschung” einen Beitrag zum online-gestützten Peer Feedback als ein Element forschendes Lernens auf der Tagung GML² 2014 in Berlin vor.

Durch das Peer Feedback setzten sich die Studierenden innerhalb einer Lehrveranstaltung nicht nur intensiv mit der geforderten Textart auseinander, sondern reflektierten über ihre eigenen Arbeiten und übten sich im konstruktiven Feedback anderer Arbeiten.

Die Ergebnisse der Evaluation deuten darauf hin, dass die Auseinandersetzung mit anderen Texten und das eigene Schreiben eines Peer Feedbacks den Studierenden mehr geholfen hat als das Feedback der Anderen auf die eigenen Texte!

Diese Feedback-Geben-Richtung scheint also wirksamer im Lernprozess zu sein als die eigentlich gedachte des Feedback-Erhaltens.

Peer Feedback unterstützt den Lernprozess also insbesondere, indem es den Studierenden ermöglicht, andere Texte zu bewerten und dabei die anderen Texte mit dem eigenen Text zu vergleichen. Durch die Reflexion und den Vergleich der Texte wird die eigene Arbeit mit kritischeren Augen gesehen.  Ob die Studierenden nun noch eine weitere Beurteilung von ihren Kommiliton/inn/en erhalten, scheint weniger relevant zu sein.

Angesichts der Stichprobe von 24 Personen gilt es, die aufgestellte interessante These durch weitere Forschungsvorhaben zu untersuchen.

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MOOC “Collaborative E-Learning: Gemeinsam Wissen erarbeiten”

Heute startet ein MOOC mit dem  Titel “Collaborative E-Learning: Gemeinsam Wissen erarbeiten”, der von einem studentischen Projektkurs an der Universität Hildesheim erstellt wurde. In vier Sessions werden die Themen E-Learning, Social E-Learning, Wissensmanagement sowie Wissensteilungsbarrieren behandelt.MOOC

Was genau sind eigentlich die Vorzüge des E-Learnings 2.0? Werden die Theorien und wissenschaftlichen Konzepte, die in Hochschulen gelernt werden, in der Praxis umgesetzt? Wenn ja, wie? Diese und noch weitere Fragen sollen mit anderen Studierenden, Arbeitenden, Unternehmen und allen Interessierten, die in ihrem Alltag mit den Herausforderungen des Wissensmanagements konfrontiert werden, gemeinsam diskutiert und erarbeitet werden. Das Ergebnis entsteht durch ein kollaboratives Miteinander.

Da eine Mitarbeiterin aus dem E-Learning Team der FH Potsdam an diesem Projekt beteiligt ist, wurde das Interesse der anderen Mitarbeiter/innen des E-Learning Teams geweckt, sodass auch diese in den Online-Kurs hineinschnuppern werden. Der Kursplan sowie weitere Informationen sind unter folgendem Link verfügbar: http://www.uni-hildesheim.de/mooc2014.

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Badges als Motivations- und Belohnungsinstrument in MOOCs

Seit Dave Cornier aufgrund des im Jahr 2008 durch Georg Siemens und Stephen Downes durchgeführten Online-Kurses “Connectivism and connective knowledge course“ den Begriff MOOC (Massive Open Online Course) geprägt hat, erlangen diese immer mehr an Aufmerksamkeit und Bekanntheit (vgl. Bremer et al. 2012). Es wird besonders zwischen cMOOCs, in denen es vor allem um die digitale Vernetzung und den diskursiven Austausch geht sowie das Lernkonzept des Konnektivismus verfolgt wird und xMOOCs, die sich eher am traditionellen Modell der Schule orientieren und klare Lernziele vorgeben, unterschieden. Sie stellen eine interessante Alternative zu anderen Lernformen dar und ermöglichen Menschen weltweit die kostenlose Teilnahme an Bildung.
In den meisten MOOC-Kursen fehlen jedoch noch Strukturen und Prozesse, die die erworbenen Kompetenzen von Teilnehmern darstellen und dokumentieren (vgl. Robes 2013:15). Dabei sind Zertifikate und Nachweise für Lernen und Leistung schon seit langer Zeit ein fester Bestandteil der persönlichen Darstellung und des damit verbundenen Erfolgs. Sie sind besonders für Lebensläufe und BewerbungenBadge wertvoll. Im Zeitalter des Online-Lernens ist es jedoch schwierig, Nachweise für erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen in einem geeigneten Format darzustellen, das leicht genutzt, verwaltet und präsentiert werden kann sowie von der Gesellschaft oder potentiellen Arbeitgebern anerkannt wird. Der Einsatz von sogenannten „Badges“ könnte hierfür eine mögliche Lösung sein.

Das Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, herauszuarbeiten, welche Verwendungsmöglichkeiten es für Badges im Zusammenhang mit MOOCs gibt. Zu Beginn werden eine Definition des Begriffs Badges gegeben sowie der Zweck und die Funktionsweise von Badges erläutert. Darauf aufbauend werden Badges im Zusammenhang mit MOOCs und dem damit verbundenen Nutzen und den potentiellen Gefahren thematisiert und dargestellt. Anschließend folgen exemplarische Praxisbeispiele, bei denen zwei MOOC-Kurse vorgestellt werden, um die dort vorhandenen Zertifizierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und anschließend zu diskutieren. Am Ende der Arbeit werden die Ergebnisse dargestellt, ein Ausblick gegeben sowie ein Fazit gezogen.

Beitrag zum Thema Badges in MOOCs

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