Der 3. Präsenztag – diesmal in Potsdam!

Nun war es also soweit: Der dritte Präsenztag unser gemeinsamen Fortbildung stand an. Diesmal – endlich – bei uns im heimischen Potsdam! Das bedeutete natürlich vor allem eins: Länger schlafen und später aufstehen als die Gäste! Ein tolles Gefühl, so konnten wir gleich viel besser in den Tag starten.

In Potsdam angekommen ging es dann recht zügig los: Unter dem Thema „Gestaltung des Beratungsprozesses“ stand der heutige Präsenztag. Alexander (aus unserem Team) stellte uns in Kürze die FH Potsdam und den Werdegang des E-Learning-Teams vor. Nicht wenigen Teilnehmenden war zu diesem Zeitpunkt noch – verständlicherweise – eine gewisse Müdigkeit anzumerken.

Anschließend übernahm Martina (ebenfalls von uns) und brachte uns den Beratungsprozess näher. Vor der Mittagspause übten wir unter anderem „Aktives Zuhören“. Bei dieser Form des Zuhörens, gibt man inhaltlich das Gesagte des Gegenübers mit eigenen Worten wieder, um sich rückzuversichern, dass man es richtig verstanden hat. Schwieriger, als zunächst gedacht, besonders wenn Gestik und Mimik des Gesprächspartners wegfallen wie z.B. am Telefon.

Das Essen in der Mittagspause – besser als üblich – war mit Chili con Carne oder Fischfilet recht zufriedenstellend. Unsere Gäste äußerten sich zumindest postiv.
Gegen 13:15 ging es dann weiter mit den gefährlichen Killerphrasen, welche die Berater/innen vor echte Probleme im Beratungsgespräch stellen können. Abwechselnd versuchten wir, von Martina bereitgestellte, vorgefertigte Killerphrasen spontan entgegenzuwirken. Dies stellte sich als ziemlich schwierig heraus.

Der letzte große Abschnitt des Tages nahm sehr viel Zeit in Anspruch: Hier ging es darum Beratungsgespräche zu simulieren. Nicht genug dies vor unseren Kolleginnen und Kollegen zu tun, nein, das Ganze wurde auch noch mit einer Kamera aufgenommen und uns anschließend sDSC_0038elbst vor Augen geführt. Dem ein oder anderen schien dies echte Überwindung zu kosten. Allerdings war es sehr lehrreich sich im Anschluss selbst zu sehen und in einer kritischen Runde das Gespräch erneut zu reflektieren. Die Gespräche schienen auf Außenstehende im Allgemeinen besser zu wirken, als man selbst zunächst annahm.

Zum Abschluss sprachen wir über die ausstehende Onlinephase und reflektierten den Tag, der bei allen Beteiligten sehr gut angekommen war. Somit endete ein weiterer und für mich letzter Tag der Weiterbildung.
Zum letzten Präsenztag geht es nach Wildau. Ich wünsche allen Beteiligten dort einen lustigen und vor allem lehrreichen letzten Weiterbildungstag während ich im Urlaub verweile.

Marco Klein, studentischer E-Learning-Berater der Fachhochschule Potsdam.

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Der 2. Präsenztag der Weiterbildung

Endlich war es wieder so weit! Am 27.08.14 trafen wir uns – dieses Mal in Cottbus – zu unserem zweiten Workshop. In aller Früh ging es los und in guter Gesellschaft absolvierten wir unsere über zweistündige Bahnfahrt mit Leichtigkeit.

In Cottbus angekommen trafen wir an der Bushaltestelle auf uns schon bekannte Gesichter. Wir kamen sofort ins Gespräch, da wir uns schon aus dem letzten Workshop kannten und die werdenden studentischen Berater, von den anderen Hochschulen, sich als sehr zugänglich erwiesen haben. Gemeinsam fuhren wir dann zur BTU Cottbus, obwohl sich keiner sicher war, ob wir den richtigen Bus genommen hatten, kamen wir dennoch an unserem Ziel an.

Der Workshop fand unter dem großen Thema Didaktik statt. Im ersten Teil der Veranstaltung lernten wir dDSC_9303ie Hochschule und deren E-Learning-Team kennen. Die Lehrenden erläuterten uns was sie bisher erreicht haben und wie ihre Arbeit bei den Dozenten der Hochschule angekommen ist bzw. wie diese ihre Unterstützung in ihrem eigenen Lehrprogramm umgesetzt haben. Wir tauschten uns über konstruktives Feedback und aktives Lernen aus, des Weiteren bekamen wir Hinweise für das Verfassen einer E-Mail an einen Lehrenden.

In diesem ersten Teil werteten wir auch die Online-Phase aus, welche bei allen E-Learning Beratern einen guten Anklang gefunden hatte. Jeder konnte sich in seinem Testkurs frei entfalten und wir bekamen einige kreative Kurse zu sehen. Vor dem Ende des ersten Abschnittes erarbeiteten wir dann in kleinen Gruppen mediendidaktische Szenarien.

In der Mittagspause konnten wir uns dann auch mal näher mit unseren Lehrenden unterhalten und bekamen tiefere Einblicke in deren Arbeit als E-Learning Mitarbeiter. Nach der Erholung und frisch gestärkt starteten wir in die den zweiten Teil des Tages. Wir erarbeiteten Tipps für Dozenten und für Studierende, was sie bei der Nutzung von Moodle beachten sollten. Zum Abschluss wurden uns die Übungsaufgaben der zweiten Online-Phase vorgestellt und wir begannen den Tag Revue passieren zu lassen, indem wir gleich unser erlangtes Wissen über konstruktives Feedback einsetzten.

Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Tag und wir lernten uns in die Lage eines Dozenten zu versetzen, was als E-Learning-Berater eine sehr wichtige Eigenschaft ist.

Johannes Minkmar, studentischer Berater im E-Learning-Team Potsdam

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Jobs für Studierende im Bereich E-Learning

Studentische E-Learning-Beraterinnen

Studentische E-Learning-Beraterinnen

wir, das zentrale E-Learning-Team der FH Potsdam, suchen zum 03.11.2014 zwei Studierende für die Mitarbeit bei der Beratung und Unterstützung von Hochschullehrenden und Studierenden beim Einsatz digitaler Medien in ihrer Lehre. Eine Person wird insbesondere im Fachbereich Sozialwesen tätig.

Die Tätigkeit ist abwechslungsreich und Sie arbeiten in einem engagierten Team. Wir bieten eine gründliche Einarbeitung und konstruktive Entwicklungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen finden sich auf dieser Webseite.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 15.10.2014 per Mail an Dr. Martina Mauch, mauch(AT)fh-potsdam.de.

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Studentische Weiterbildung und der 1. Präsenztag!

Am 14.08.14 ging unser studentisches E-Learning-Team auf reisen! Wir sind in aller Frühe aus dem Bett gefallen und dann schnell zum Zug geeilt. Frankfurt/Oder liegt zwar keine Weltreise entfernt, aber wenn um 10 Uhr der Ernst losgeht, können 2 Stunden Bahnfahrt schon etwas ausmachen. :)

Eins vorweg: Es hat sich gelohnt! Nur für den Fall, dass ihr euch fragt, worum es eigentlich geht: Die studentischen E-Learning-Teams der FH Potsdam, der TH Wildau, der BTU Cottbus und der Europa Universität Viadrina besuchen im August und September 2014 eine Weiterbildung zur studentischen E-Learning-Berater/innen. Falls ihr dazu nähere Infos wünscht, schaut doch einfach auf unserer Webseite vorbei.

Mit 18 studentischen Berater/innen fiel die Weiterbildung diesmal ziemlich groß aus. Es galt also sich eine Menge neue Gesichter zu merken. Zum Glück gab es Namensklebeschilder! Unsere Lehrenden begannen mit einer Einführung in das Thema E-Learning. Wie kommt man eigentlich darauf studentische Berater/innen einzusetzen? Das Ziel eine kontinuierliche Lehrendenbetreuung an unserer jeweiligen Hochschule durchzuführen, gab also den Anstoß. Darauf werden wir in unserer Fortbildung jetzt vorbereitet. Mit kleinen interaktiven Aktivitäten und einer Fragerunde mit bereits seit längerem Tätigen studentischen Berater/inne/n, war der Vormittag recht ausgefüllt und gab uns die ersten Möglichkeiten sich untereinander kennenzulernen. In der Mittagspause im herrlichen Sonnenschein ist dieser Schnappschuss entstanden, den wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:

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Anschließend lernten wir durch eine kleine, informelle Führung die unmittelbare Umgebung der Viadrina kennen. Nach diesem Ausblick erholt ging es dann ans Eingemachte. Die Moodle Einführung und die ersten Übungsaufgaben brachte uns Teilnehmenden die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Moodle näher. Das E-Learning-Team der FH Potsdam lernte zwar wenig Neues in dieser Einheit (wir arbeiten ja schon seit 2 Monaten im E-Learning-Team), doch war es interessant und witzig, mit den anderen zusammen die Lösung der jeweiligen Aufgaben zu erarbeiten. Bald schon wurden wir mit unseren (doch recht reichlichen) Übungsaufgaben für die Online-Phase unser Fortbildung bis zum nächsten Treffen an der BTU Cottbus entlassen. Insgesamt ein sehr kommunikativer und kompetenzenfördernder Tag für uns Potsdamer!

Nicole Tielker, studentische Beraterin im E-Learning-Team Potsdam

 

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Abstimmungssysteme

ARS-PINGO„Wie Abstimmungssysteme?“ und „Warum brauchen wir so etwas an unserer FH Potsdam?“, das waren die häufigsten Fragen, die mir entgegen gestellt wurden, als ich ein paar meiner Kommilitonen zu dem Thema Abstimmungssysteme befragt habe.

Anscheinend ist das Thema Abstimmungssysteme unter den Studierenden noch nicht so verbreitet, wie anfangs von unserem Team angenommen. Wenden wir uns erstmal der Frage nach dem „Warum?“ zu.

Warum also ein Abstimmungssystem in den Lesungen der FH Potsdam verwenden? Wer sich bereits mit dem Thema beschäftigt und mal „gegooglet“ hat, der wurde sicher auf Wikipedia fündig. Dort fallen die Schlagworte: „anonyme Abstimmungen“, „mobile Endgeräte (z.B. Smartphone)“ und „drahtlose Übertragung in die Abstimmungssoftware und sofortige Projektion“ ins Auge. Dem Einen mögen jetzt die Augen glänzen, dem Anderen sich vor Schreck die Haare sträuben.

Dabei bieten die Abstimmungssysteme dem Lehrenden eine Möglichkeit zur anonymen Wissenskontrolle der Studierenden. Mit Hilfe von vorher erstellten Fragen, können die Lehrenden die Studierenden abfragen und auf nicht verstandene Lesungsinhalte erneut eingehen. Dies geschieht alles synchron und in Echtzeit zur Lesung, sodass die Effizienz, im Punkt der Flexibilität der Lehre gehoben werden kann.

Den Studierenden ermöglicht die Anonymität, die Möglichkeit zum Thema Fragen zu stellen und so diese direkt, vom Lehrenden/in, beantwortet zu bekommen, auch bei simplen Verständnisfragen.

Abstimmungssysteme verfügen über viele Funktionen (Livefeedback, Abstimmungen, Studierende können anonym Fragen stellen, u.v.m.), verschiedene Fragetypen (ja/nein Fragen, Multiple-Choice, u.ä.), sogar PDF-Berichte kann man sich als Dozent/in bequem per Mail ausgewertet und übersichtlich zu schicken lassen. Die Abstimmungssysteme sind leicht zu bedienen und recht übersichtlich zu erstellen für den Dozenten.

Doch genauso viele Pros man für Abstimmungssysteme hat, kann man auch Contras finden. So gibt es bei einigen zu wenige Funktionen und Fragetypen, auch kann es passieren, dass die PDF-Dateien beschädigt/unvollständig per Mail zugesendet werden. Auch der Preis bei einigen Abstimmungssystemen ist ein großes Contra.

Als Fazit ist zu sagen, dass die meisten Contras bei Abstimmungssystemen daher kommen, dass die in der Regel noch in ihren Kinderschuhen stecken und ein wenig Weiterentwicklung gefragt ist, doch vielen ist der stetige Fortschritt anzusehen und als positiv zu bewerten. Wir werden euch weiterhin auf dem Laufendem halten und Fortschritte der Systeme, sowie Fortschritte an der FH Potsdam mit den Abstimmungssystemen hier auf dem Blog posten.

Ein Expertenvortrag mit didaktischen Beispielen können Sie sich hier anschauen:

http://uni-potsdam.de/agelearning/wp-content/uploads/2014/Forum_eLearning_Mai2014/Forum_elearning.html

Wenn es noch weitere Fragen oder Anmerkungen zu diesen Thema gibt, dann wendet euch bitte an unser E-Learning-Team. Wir sind im Annex Gebäude auf dem Campus Kiepenheuerallee, oder im Internet auf der FH Potsdam Homepage zu finden!

 

Christian Sindram, studentischer E-Learning-Berater an der FH Potsdam

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Individuelle Förderung Studierender

Eine bekannte und viel genutzte Funktion der Lernplattfom Moodle ist das Wiki. Viele Lehrende greifen auf diese Funktion zurück, um kurs-interne Angelegenheiten gemeinsam mit allen Studierenden zu bearbeiten.<
Das Wiki kann jedoch auch bei der individuellen Förderung der Kursteilnehmer/innen hilfreich sein. Hierzu besteht die Möglichkeit, ein „persönliches Wiki“ zu erstellen.

Was meint ein „persönliches Wiki“?bild

Nur der oder die Lehrende und der einzelne Studierende kann dieses Wiki einsehen und/oder bearbeiten.

Wozu ist ein „persönliches Wiki“ gut?

Mit einem „persönlichem Wiki“ können beispielsweise folgende Szenarien ermöglicht werden:

  • Lerntagebuch: Mit einem Lerntagebuch können Studierende ihren Lernfortschritt dokumentieren. Hierbei können auch Einzelseiten erstellt werden, die die (lern-)wichtigen Informationen zu einem Thema zusammenfasst. Ein Lerntagebuch fördert die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Reflexion des eigenen Lernprozesses. Dem Lernenden wird verdeutlicht, dass er/sie selbst für sein/ihr Lernen verantwortlich ist. Der Lehrende kann den Lernprozess mit unterstützenden Fragen begleiten und Rückmeldungen geben.
  • Protokolle einzelner Sitzungen: Durch das Protokollieren einzelner Sitzungen können die Studierenden die Sitzungen in eigenen Worten wiedergeben und dies somit leichter lernen. Das Einstellen ins Wiki ermöglicht den Studierenden eine gut strukturierte und zusammengefasste Übersicht über ihre Protokolle.
  • Praktikumsmappe: Ein Wiki als Praktikumsmappe ermöglicht sowohl den Studierenden als auch dem Lehrenden den Vorteil der besseren Übersichtlichkeit und Bearbeitung möglicher Dateien zum Praktikum. Darüber hinaus kann der Praktikumsbericht direkt im Wiki erstellt werden.
  • Studentische Lehrvorbereitung: In manchen Kursen bereiten Studierende selbst eine komplette Unterrichtsstunde vor. Studierende können Ideen, Vorschläge und Übungsaufgaben in dem persönlichem Wiki festhalten und der Lehrende gibt zu allen Vorschlägen ein Feedback.
  • Aufgabenbearbeitung: Die Bearbeitung von mehreren Aufgaben kann direkt im Wiki erfolgen, so hat der Lehrende eine Übersicht über absolvierte Übungsaufgaben. Idealer wäre in Moodle die Aktivität „Aufgaben“ zu nutzen.
  • Persönliche Notizen: Die Studierenden können ihre persönlichen Nutzen zu der Lehrveranstaltung direkt im Moodle-Kurs festhalten. Dies ist besonders bei reinen Online-Kursen sinnvoll, um den Ort des Lernens nicht verlassen zu müssen.

Wie wird ein „persönliches Wiki“ eingerichtet?

Vorab sollte die Einstellung „Gruppen“ und ihre jeweilige Auswirkung auf ein Wiki betrachtet werden. Bei keiner Gruppeneinteilung im Kurs können die Bearbeitungsrechte des Wiki auf alle Teilnehmer/innen übertragen werden. Alle Teilnehmende können in einem Wiki gemeinsam arbeiten. Bei getrennten Gruppen können, die Teilnehmer/innen nur das Wiki ihrer eigenen Gruppe einsehen und bearbeiten. Sichtbare Gruppen erlauben es den Teilnehmenden ihr eigenes Gruppenwiki zu bearbeiten und die Wikis aller anderen Gruppen einzusehen, aber nicht zu bearbeiten.

Durch das Moodle an der FH Potsdam können Lehrende sehr einfach das persönliche Wiki in der Lehre verwenden. Der Lehrende erstellt ein Wiki unter dem Pfad „Kurs-Administration – > Bearbeiten einschalten – > Material oder Aktivität anlegen“. Dann wird die Aktivität „Wiki“ ausgewählt. Folgende Einstellungen für das Wiki werden nun getroffen: Ein Name und eine Beschreibung werden für das Wiki festgelegt. Dies kann beispielsweise „Lerntagebuch“ und „Hier können Sie ihr Lerntagebuch führen“ sein. Wichtig ist nun, den „Wikimodus“ auf „Persönliches Wiki“ zu stellen. Damit die Teilnehmer/innen ihr Wiki bearbeiten können, muss unter „Weitere Moduleinstellungen“ der „Gruppenmodus“ auf „Keine Gruppen“ gestellt werden. (Dies ist meist die Voreinstellung). Nach der Speicherung des Wikis können die Studierenden ihre eigenes Wiki sehen und bearbeiten und der Lehrende kann mit Hilfe eines Drop-Down-Menüs die Wikis jedes Studierenden einsehen, bearbeiten und kommentieren.

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Online-Peer Feedback als Baustein forschenden Lernens

peer-groupDas E-Learning-Team der Fachhochschule Potsdam stellte in Kooperation mit dem Projekt “FL² Forschendes Lernen – Lehrende Forschung” einen Beitrag zum online-gestützten Peer Feedback als ein Element forschendes Lernens auf der Tagung GML² 2014 in Berlin vor.

Durch das Peer Feedback setzten sich die Studierenden innerhalb einer Lehrveranstaltung nicht nur intensiv mit der geforderten Textart auseinander, sondern reflektierten über ihre eigenen Arbeiten und übten sich im konstruktiven Feedback anderer Arbeiten.

Die Ergebnisse der Evaluation deuten darauf hin, dass die Auseinandersetzung mit anderen Texten und das eigene Schreiben eines Peer Feedbacks den Studierenden mehr geholfen hat als das Feedback der Anderen auf die eigenen Texte!

Diese Feedback-Geben-Richtung scheint also wirksamer im Lernprozess zu sein als die eigentlich gedachte des Feedback-Erhaltens.

Peer Feedback unterstützt den Lernprozess also insbesondere, indem es den Studierenden ermöglicht, andere Texte zu bewerten und dabei die anderen Texte mit dem eigenen Text zu vergleichen. Durch die Reflexion und den Vergleich der Texte wird die eigene Arbeit mit kritischeren Augen gesehen.  Ob die Studierenden nun noch eine weitere Beurteilung von ihren Kommiliton/inn/en erhalten, scheint weniger relevant zu sein.

Angesichts der Stichprobe von 24 Personen gilt es, die aufgestellte interessante These durch weitere Forschungsvorhaben zu untersuchen.

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