Von Moodle bis MOOC

Am 8. November 2013 lud die Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, zu einer Konferenz ein, in der die digitale Bildungsrevolution durch E-Learning zur Diskussion stand. Auch wenn das E-Learning zur Weiterbildung von Mitarbeitern in Unternehmen angesprochen wurde, ging es hauptsächlich um E-Learning an der Hochschule. In diesem Sinne kamen die vier Hauptredner von verschiedenen Hochschulen und stellten jeweils ihre Projekt und ihre Erfahrungen damit dar.

Holm Keller (Vizepräsident, Leuphana Universität Lüneburg) berichtete vom, am Anfang diesen Jahres an der Leuphana Universität durch geführten, Online-Hochschulkurs „Think Tank Cities“ an dem weltweit 2500 Menschen teilnahmen. Prof. Dr. Theo J. Bastiaens (Mediendidaktik, FernUniversität Hagen) sprach über das Blended-Learning-Konzept der FernUni. Dr. Ivo van den Berk (Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung, Universität Hamburg) über Didaktische Templates für Lernplattformen und Dr. Malte Persike (Sozialwissenschaften, Johannes Gutenberg Universität Mainz) erzälte von seinem Versuch eine Statisik-Vorlesung in Form eines MOOCs anzubieten.

Insgesamt nehmen die MOOC-Erfahrungen an deutschen Hochschulen zu und ergänzen damit die internationale Diskussion über MOOCs als Geschäftsmodell oder als freie Bildung für alle. Dazu trägt auch die aktuelle Publikation von Rolf Schulmeister (2013) bei: „MOOCs – Massive Open Online Courses. Offene Bildung oder Geschäftsmodell?„.

Nachtrag:

Die Friedrich-Ebert-Stiftung stellt nun auch eine eigene Zusammenfassung des Tages mit kleinen Interviews auf ihrem Youtube-Kanal in Form eines Kurzfilms bereit.

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